Wandern

Rheinsteig:
Sowohl Rüdesheim als auch Assmannshausen bieten sich durch die sehr guten Anbindungen an den Bahn-, Bus- und Schiffsverkehr als optimalen Ausgangspunkt für Strecken- oder Rundwanderungen an. Allen voran verspricht der Premium-Wanderweg Rheinsteig auf einer Länge von 320 km „Wandern auf hohem Niveau“ zwischen Bonn und Wiesbaden und durch das UNESCO Welterbe „Oberes Mittelrheintal“. Der Rheinsteig bietet durch seine Abwechslung und gute Markierung ein Wandererlebnis der Extraklasse für sportlich ambitionierte Wanderer. Atemberaubende Aussichtspunkte laden zur Rast ein, teils alpine Streckenabschnitte fordern Kondition und Trittsicherheit. Mehr Informationen auf www.rheinsteig.de.

Laden Sie sich die Rheinsteig-Karte hier herunter.

Historienweg:
Der Historienweg begeistert vor allem mit Passagen durch teils steile Weinlagen rund um Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein und informiert auf einer Strecke von 15 Kilometern über Sehenswürdigkeiten und Geschichte der Region. Die beliebten Rundwanderwege des „Rheingau Nordic Walking Rieslig Park“ sind teils auch für den nicht geübten Wanderer gut zu bewältigen.

Weitere Wanderwege:
Das Weinanbaugebiet Rheingau bietet abwechlungsreiche Rundwanderwege diverser Schwierigkeitsgrade und Längen an.

Kartenmaterial und Wanderführer sind direkt in der Tourist-Information erhältlich.

Wildkräuterweg Assmannshausen

Da wo Burgen, Rhein und Wein sich zu einer ganz besonderen Natur- und Kulturlandschaft vereinen, die sogar das Prädikat UNESCO Welterbe tragen darf, dort ist auch der ganz neu entstandene Wildkräuterwanderweg Assmannshausen zu Hause. Mit dem bekannten Rotweinort im Rheingau stellt sich hier eine neue Kräuterwind-Erlebnisdestination unweit der Stadt Rüdesheim vor.

Auf insgesamt rund 8 km Länge geht es durch Weinberge, vorbei am berühmten Assmannshäuser Höllenberg, alten Bruchsteinmauern, lichten Waldrändern und artenreichen Wiesensäumen. Das besonders milde Rheinklima bietet hier eine artenreiche Vegetation, wo Kräuter wie wilde Rauke, Fenchel oder auch Schildampfer wachsen. Anhand des mit Infotafeln ausgeschilderten Weges lassen sich über 20 Wildkräuter bestimmen und besser kennenlernen. Die berauschenden Panoramaausblicke über den Ort und das Rheintal gestalten die Wanderung mit leichten bis mittleren Steigungen zusätzlich zu einem Naturerlebnis der ganz besonderen Art. Kräuterwind-Wirte im Ort bieten zur Abrundung kulinarische Angebote mit Kräutern, Wein und Regionalität an.

Der Einstieg zum Weg ist an der Kirche in Assmannshausen. Wenn Sie mit der Bahn anreisen, folgen Sie bitte die ersten 400 m der Ausschilderung zum Rheinsteig.

Flyer Wildkräuterweg Assmannshausen

Der Rüdesheimer Hildegard-Weg

Der 6,7 Kilometer lange Rundweg führt durch die Weinberge von Rüdesheim zur Pfarr- und Wallfahrtskirche Eibingen und die Abtei St. Hildegard. An den Sehenswürdigkeiten und schönsten Aussichtspunkten erhalten Sie einen Einblick in das Leben Hildegards und die Landschaft in ihrer Zeit.

Der Weg führt ab der Personenfähre Bingen/ Rüdesheim bzw. dem Bahnhof Rüdesheim zunächst zur Brömserburg und dann mit einem kleinen Anstieg in die Weinbergslandschaft von Rüdesheim. Über Eibingen mit der Pfarr- und Wallfahrtskirche erreicht man die Abtei St. Hildegard und läuft anschließend dann mit einem weiten Blick ins Rheintal oben am Hang entlang. Am Viadukt der ehemaligen Zahnradbahn geht es dann auf einer uralten Wegeverbindungen, dem Kuhweg, wieder zurück nach Rüdesheim.

Gekennzeichnet ist der Weg mit dem prägnanten Symbol der Hildegard von Bingen, das auch in dem Internetauftritt www.landderhildegard.de zu finden ist. An den Entscheidungspunkten stehen Wegweiser mit Ziel- und Kilometerangaben, so dass immer eine gute Orientierung möglich ist.

Wenn man die Besichtigung der Wallfahrtskirche Eibingen und der Abtei St. Hildegard mit einem kleinen Spaziergang verbinden möchte, gibt es die Möglichkeit, direkt von Eibingen auf die Höhe zur Abtei zu laufen. Die Strecke mit der kleinen Schleife oberhalb von Eibingen hat insgesamt eine Länge von drei Kilometern.

Neben einem allgemeinen Überblick an der Fähre und dem Parkplatz an der Ringmauer beiden Einstiegspunkten werden auf den Informationstafeln zunächst die Brömserburg und etwas oberhalb am Hang die Landschaft des Mittelalters dargestellt. An diesem Standort unterhalb der Seilbahn können Sie zudem nachvollziehen, wo Hildegards Kloster auf dem Rupertsberg stand. Detaillierte Informationen gibt es zudem an der Pfarr- und Wallfahrtskirche Eibingen sowie an der Abtei St. Hildegard. An einer wunderschönen Linde wird abschließend die Natur- und Heilkunde Hildegards dargestellt.

Man sollte sich ein wenig Zeit nehmen, nicht nur für die Besichtigung der Pfarrkirche Eibingen und der Abtei, sondern auch einfach zum Verweilen und Genießen an den vielen Bänken mit spannenden Aussichten in die Weite des Rheintals.
Flyer Rüdesheimer Hildegard-Weg

Kurzwandertouren rund um Rüdesheim am Rhein, Assmannshausen am Rhein und Presberg

1. Die Freiligrath-Route
Von der Poesie zum Genuss
Die Route trägt den Namen von Ferdinand Freiligrath, einem romantischen Dichter, der in Assmannshausen sein Herz für die Revolution (von 1848) entdeckte. Freiligrath schrieb 1844 in Assmannshausen sein „politisches Glaubensbekenntnis“, das ihn als Weggenosse von Karl Marx und Friedrich Engels zum „Trompeter der Revolution“ machte. Durch die berühmten Assmannshäuser Weinbergslagen Höllenberg, Hinterkirch und Frankenthal führt den Nordic Walker der Weg in Serpentinen zwar sanft aber stetig bergauf und nach einer kurzen
ebenen Strecke genauso wieder bergab. Auf dem ca. 5 km langen Rundweg mit 88 m Höhendifferenz genießen die Aktiv-Urlauber die Aussicht ins Rheintal ebenso wie einen Blick in die vom blauroten Phylittschiefer geprägten Hänge der  Assmannshäuser Weinberge, deren Produkt, der Assmannshäuser Spätburgunder, am Ende der Route zu einer Verkostung einlädt.

2. Die Ostein-Route
Vom Zauberwald zum Weitblick-Tempel
Nach Maximilian Amor Maria Ostein, einem Grafen des Ancien Regime, ist diese Route benannt. Graf Ostein investierte im ausgehenden Rokoko ganz im Sinne Rousseaus „zurück zur Natur“ viele Goldgulden in die Umgestaltung seines Niederwaldes zu einem romantischen Park. Die Krönung seiner Bautätigkeit war der antike Tempel, der im Kriegsjahr 1944 zerstört, aber im Jahre 2006 wieder aufgebaut wurde und einen herrlichen Blick über das weite Rheintal bietet. Diese Route ist leicht zu begehen – wenn der Aktiv-Genießer erst einmal die Höhe erreicht hat – was komfortabel mit der Kabinenseilbahn in Rüdesheim möglich ist (oder mit dem Sessellift von Assmannshausen aus). Dann ist der Rundweg von 4,9 km mit 73 m Höhendifferenz ein „Klacks“, der die Nordic Walker durch die Weinbergslagen Rüdesheimer Drachenstein und Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels führt und viele herrliche Ausblicke in das Rheintal bietet.

3. Die Töpfer-Route
Vom Töpferofen zum Weinkrug
Altem Handwerk und dem beschwerlichen täglichen Weg der Aulhauser Töpfer ist dieser 5,9 km lange Rundkurs mit 215 Höhenmetern nachempfunden. Er beginnt im Ortskern von Aulhausen und führt über den Mühlberg durch den Hofgraben zum „Tonwäldchen“, wo früher der zum Töpfern notwendige Ton ergraben wurde und weiter zum Kammerforst, dem nach der Erzbischöflichen Kammer benannten Wald, der die Holzkohle für die Feuerung der Brennöfen lieferte. Zurück geht es wieder ins alte Wein- und Töpferdorf Aulhausen, wo am Ende der Strecke ein nachgebauter Töpferofen die historische Geschichte der Steinzeugfertigung komplettiert. Früher mussten die Töpfer diesen Weg oft zu Fuß machen und auf den Rücken alle Materialien herbeischaffen. Die einzige Last eines Nordic-Walker-Genießers von heute ist bestenfalls eine kleine einer Wegzehrung, denn am Ende der Route kann er sich in Aulhausen am heimischen Wein oder Apfelwein stärken – wie an den vielen anderen regionalen Spezialitäten.

4. Die Kloster-Route
Vom „hohen“ zum „Nothgottes“-Tal
Das „hohe“ Tal ist das Rüdesheimer Ebenthal, dem eine Hochebene mit einem Taleinschnitt den Namen gab; das „tiefe“ Tal ist das Blaubach- oder Nothgottes-Tal. Den Unterscheid merkt der Aktiv-Urlauber, nachdem er den Wiederaufstieg hinter sich hat. Die 8,5 km lange Route führt bei 245 Höhenmetern durch die Rüdesheimer Weinbergslagen Rüdesheimer Bischofsberg und Klosterberg, oberhalb der alten Abtei Eibingen und dem Kloster St. Hildegard, über das Ebenthal und dem ehemaligen Kloster Nothgottes im Blaubachtal, das nach den Blaufärbern benannt ist, die hier beim Auswaschen ihres gefärbten Leinen den Bach „malträtierten“. Zurück geht es in die Weinberge des Rüdesheimer Magdalenenkreuz und wieder nach Rüdesheim, wo die fleißigen Nordic Walker bei einem Glas Wein aus diesen Weinbergen jetzt den weltlichen Genüssen frönen können.

5. Die Rheinromantik-Route
Vom Himmel zur „Hölle“
Burgen und Schlösser, weite Ausblicke ins Rheintal, Weinberge am Höllenberg, wildromantische Partien im Eichbachtal und der höchste Punkt bei den Rüdesheimer Nordic Walking-Routen lassen den Titel Wirklichkeit werden. Die 11,7 km lange Route, bei 424 Höhenmetern, hat es in sich, entschädigt aber immer wieder mit schönen Ruheplätzen und herrlichen Ausblicken. Das Besondere dieser Route ist, dass alle Walker sowohl von Rüdesheim als auch von Assmanshausen und Aulhausen starten können und immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurückkommen. Am (Start und) Ziel winkt für alle Aktiv-Genießer die Rast bei „Weck, Worscht und Woi“.

Laden Sie sich hier die Übersichtkarte herunter (PDF)

 
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