Wanderung

Eine Überquerung des Rheingaugebirges

schwer

11:00 h
1,073 m
39,8 km
1,082 m
Die Wanderung führt am ersten Tag aus dem Rheintal über das Rheingaugebirge, den westlichen Teil des Taunus. Am zweiten Tag wird der Niederwald, ein südwestlicher Ausläufer des Rheingaugebirges durchwandert und auf einem aussichtsreichen Höhenweg Lorch erreicht. Dadurch gelangt man von den Weinbergen bis zu den von Felsen durchsetzten Wäldern zu allen Landschaften des Rheingaus. Kirchen und Klöster am Weg sind Zeugnisse einer über 1000jährigen Geschichte. Der hier bis in die Römerzeit zurückreichende Weinbau bietet einen der besten Rotweine Deutschlands und der Riesling mit seiner feinen Säure hat Weltruf erlangt. Schließlich sei auf die ausgezeichneten Bahnverbindungen hingewiesen, die hier eine Streckentour geradezu herausfordern. Die Wanderung ist für den Frühling und Herbst besonders geeignet. Sehr zu empfehlen ist auch die Zeit kurz nach dem Winter, wenn in den tiefen Lagen bereits die ersten Blüten erscheinen. Gute Geher können die Tour in zwei Tagen mit Übernachtung in Aulhausen durchführen.

Bei bis zu drei Tagen Wanderzeit bieten sich Varianten an:

1. Tag bis Stephanshausen, 2. Tag bis Rüdesheim 3. Tag bis Lorch oder 1. Tag bis Marienthal, 2. Tag bis Assmannshausen 3. Tag bis Lorch. Die Abweichungen von der beschriebenen Route zwischen Marienthal und Assmannshausen sind geringfügig, markiert und mit der empfohlenen Karte 1:25.000 problemlos zu finden.

Unser Tipp

Einkehr/Übernachtung:
Stephanshausen: Landhotel Lietz, SERVICE Tel. 06722/8094, 8095 und 8617, R.: Mo
Marienthal: Waldhotel Gietz, Tel. 06722/9960-0, R.: ohne
Aulhausen: Gasthof Germania, Tel. 06722/2264, R.: ohne
Bodenthal: Weinhaus Suleika, Tel. 06726 /9464, geöffnet 15.3.-31.10, werktags ab 19, Sa, So, F ab 10 Uhr, R.: Mo u. Di

Start der Tour

Erbach Bhf.

Weitere Informationen

DB: Mit dem Zug nach Erbach. Rückfahrt von Lorch nach Erbach ebenfalls mit DB.

Parkmöglichkeit in Erbach in der Ringstraße am Ausgangspunkt der Wanderung

Verantwortlich für diesen Inhalt

Wandermagazin · Dr. Konrad Lechner